Der Umsatz 2025 von ewz bleibt mit 1'443 Millionen Franken auf einem hohen Niveau (+11 Millionen Franken über dem Vorjahreswert). Der Betriebsaufwand steigt wegen der Integration der ERZ-Fernwärme und der zusätzlichen Energiebeschaffung auf 1'022 Millionen Franken (+64 Millionen Franken). Das Jahresergebnis von 303 Millionen Franken freut ewz-Direktor Benedikt Loepfe: «Dieses gute Ergebnis ist vor allem zurückzuführen auf den Energieverkauf im freien Markt, einem Gewinn bei der Vermarktung der Windproduktion im Ausland und des gezielten Einsatzes der Mittel. Die erfolgreiche Integration der Fernwärme mit über 100 zusätzlichen Mitarbeitenden beweist, die Anpassungsfähigkeit unserer Unternehmung eindrücklich.» Die Zürcher Stadtkasse erhält wie in den Vorjahren 80 Millionen Franken. Zudem profitieren die Stadtzürcher und die Bündner Bevölkerung von sehr attraktiven Stromtarifen, da sie die Produktionskosten des ewz-Kraftwerkparks bezahlen und nicht den volatilen Marktschwankungen ausgesetzt sind.
Wegen den geringeren Niederschlagsmengen im Jahr 2025 wurde in den eigenen und Partnerwerken gegenüber dem Vorjahr 811 Gigawattstunden (GWh) weniger Strom mit Wasserkraft (-28%) produziert. Der Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen mindert die Stromproduktion um weitere 684 GWh (-57%). Da ewz seine Produktionskapazitäten langfristig und konservativ bewirtschaftet, konnten über den ewz-eigenen Energiehandel die ausgefallenen Mengen beschafft oder die Bewirtschaftung der eigenen Kraftwerke angepasst werden. Dadurch konnte die Minderproduktion und der Ausfall des KKW Gösgen, an dem ewz mit 15% beteiligt ist, finanziell aufgefangen werden. Die Gesamtproduktion inklusive Beteiligungen liegt bei 4'669 GWh (6'144 GWh).
Die Investitionen in die Versorgungssicherheit (Netze, Kraftwerke und Beteiligungen) belaufen sich auf 244 Millionen Franken und liegen rund 48 Millionen Franken über dem Vorjahr (196 Millionen Franken). Hauptsächlich investiert wurden in thermische Netze innerhalb und ausserhalb der Stadt, in die Erneuerung des Betriebsgebäudes Herdern, in die Installation von intelligenten Messgeräten, in Kraftwerkanlagen und in Verteilnetze. «Der Kapitalbedarf wird in den nächsten zehn Jahren massiv steigen, damit die erforderlichen Investitionen von über 3 Milliarden Franken getätigt werden können. Die aktuell gute finanzielle Ausgangslage von ewz ermöglicht es, diese Investitionen in die Energiezukunft und Versorgungssicherheit in den kommenden Jahren mit eigenen Mitteln zu tätigen», betont Benedikt Loepfe. «Das positive Jahresergebnis von 303 Millionen Franken leistet dazu einen wichtigen Beitrag.»
Mit 122 Mitarbeitenden in Mittelbünden und im Bergell produziert ewz mit der Wasserkraft zuverlässig 590 GWh Strom in Mittelbünden und 434 GWh im Bergell, was die Hälfte der gesamten Wasserkraftproduktion von ewz umfasst. Zudem steuert und überwacht ewz von Sils i.D. aus 708 km regionale und überregionale Verteilnetze, unterhält verschiedene Verteilnetze und betreibt 21 Energiedienstleistungsanlagen und steuert sämtliche ewz-Wasserkraftwerke in der Schweiz. Im Kanton Graubünden bezahlt ewz Steuern, Wasserzinsen und Konzessionsleistungen von 31 Millionen Franken und investiert im Geschäftsjahr 15 Millionen Franken in den Unterhalt des Kraftwerksparks und die Versorgungssicherheit. Zusätzlich profitieren die ewz-Kund*innen im Kanton Graubünden von sehr günstigen Stromtarifen, da sie die Produktionskosten des ewz-Kraftwerkparks bezahlen und nicht den Marktschwankungen ausgesetzt sind.
ewz besitzt schweizweit 251 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 29'956 Kilowatt Peak (kWp) einem Plus von 2'585 kWp, die im Jahr 2025 22,9 GWh (+5,1 GWh) Solarstrom produzierten. Auf städtischen Liegenschaften erzeugten 197 Anlagen mit einer Leistung von rund 16'300 kWp (+2'400 kWp) im Jahr 2025 insgesamt 12,4 GWh Solarstrom. In der Stadt Zürich sind Ende Geschäftsjahr gesamthaft 2'865 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99'600 kWp (+23'600 kWp) am Stromnetz angeschlossen, welche rund 79 GWh produzieren. Zur gezielten Förderung des Photovoltaikausbaus hat ewz seine Angebote im Bereich Eigenverbrauch weiter optimiert. Dazu gehören die Weiterentwicklung von ewz.solarsplit, die Einführung attraktiver Modelle wie Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) und virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) sowie die Lancierung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) mit ewz.solarquartier.










