

Der Zubau im Bereich der erneuerbaren Energien ist notwendig, weil wir wegen der Elektrifizierung eine tendenziell zunehmende Stromnachfrage erwarten – etwa im Bereich des motorisierten Individualverkehrs oder in der Wärmeversorgung mittels Wärmepumpen. Auch benötigen wir einen Ersatz für den Strom aus unseren Beteiligungen an Kernenergieanlagen, die wir bis spätestens 2034 auflösen wollen.
Unsere Strategie verfolgt das Ziel, die erneuerbaren Energien auszubauen und in verschiedenen Regionen Europas in unterschiedliche Technologien zu investieren. Die Zunahme extremer Witterungsbedingungen in der Schweiz und weltweit sowie marktbedingte Faktoren, wie etwa die eingeschränkte Verfügbarkeit fossiler Energien, erfordern eine flexible und breit abgestützte Stromproduktion.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die jährliche Stromproduktion aus Windkraft bis 2030 auf 1,8 TWh auszubauen. Die Windparks werden durch den Rahmenkredit im Umfang von CHF 300 Mio. finanziert, für den sich die Stimmberechtigten der Stadt Zürich im September 2024 ausgesprochen haben. Insbesondere Windkraftanlagen spielen dabei eine wichtige Rolle:
Im Jahr 2021 betrug die Stromproduktion mit PV-Anlagen in der Stadt Zürich 30 GWh. Diesen Wert wollen wir bis 2030 auf 120 GWh steigern. Unser Ziel ist es zudem, im Jahr 2030 auf Gebäuden im Eigentum der Stadt Zürich rund 24 GWh/a Solarstrom zu produzieren. 2025 betrug die Stromproduktion mit PV-Anlagen in der Stadt Zürich rund 79 GWh.
Zur gezielten Förderung des Photovoltaikausbaus hat ewz seine Angebote weiter optimiert. Dazu gehören die Weiterentwicklung von ewz.solarsplit, die Einführung attraktiver Modelle wie der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) und der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) sowie die Etablierung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). Diese Massnahmen vereinfachen die Realisierung von PV-Projekten und optimieren die Wirtschaftlichkeit.
Die untenstehende Grafik bietet eine Übersicht über die ewz-Stromproduktion aus Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Solaranlagen in den letzten zehn Jahren. Die Darstellung zeigt, dass die Stromproduktion aus Wasserkraft von Jahr zu Jahr starken Schwankungen unterliegen kann. In den vergangenen zehn Jahren schwankte die jährliche Produktion zwischen +30% und –26% gemessen an der mittleren Stromproduktion. Durch den Ausbau des ewz-Windparkportfolios hat der Anteil der Windkraft an der gesamten Stromproduktion deutlich zugenommen. ewz strebt den kontinuierlichen Ausbau der Produktion von Strom aus Sonne, Wind und Wasser an.