

Eine Umweltdeklaration gibt Auskunft über die Zusammensetzung aller ewz-Stromprodukte. Sie enthält die Ökobilanzwerte gemäss unterschiedlicher Bewertungsmethoden sowie die Emissionswerte für CO₂, Stickoxide und Stäube.
Die unten grafisch dargestellten Umweltbelastungspunkte (UBP) geben den Grad der Umweltbelastungen an, die von den Stromprodukten ausgehen. Die UBP, die nach der in der Schweiz entwickelten Methode der ökologischen Knappheit berechnet werden, berücksichtigen ein breites Spektrum von Umweltauswirkungen.
Die Umweltbelastung der ewz-Stromprodukte für Privathaushalte in der Grundversorgung ist deutlich geringer als diejenige des Schweizer Lieferantenstrommixes. Zum Vergleich: Beim Strom aus Kernkraft sind die unerwünschten Umweltauswirkungen um ein Vielfaches höher.
Im Vergleich mit dem Lieferantenstrommix der Schweiz sind die Treibhausgasemissionen (THG) der ewz-Stromprodukte um bis zu 78% niedriger. Der Grund dafür ist die ausschliessliche Nutzung erneuerbarer Energien. PV-Anlagen weisen im Vergleich mit anderen erneuerbaren Energiequellen höhere THG-Bilanzwerte auf. Die Ursache dafür liegt in der Siliziumgewinnung und in der Herstellung der Solarmodule. Die Emissionen des Beteiligungsmodells ewz.solarzüri sind deshalb höher als diejenigen anderer ewz-Stromprodukte. Allerdings schneidet ewz.solarzüri dennoch besser ab als der durchschnittliche Schweizer Lieferantenstrommix.
Seit dem Jahr 2008 bauen wir das ewz-Stromproduktionsportfolio aktiv um. Den eingeschlagenen Kurs werden wir auch in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgen.
Unser Ziel ist es, jährlich rund CHF 200 Mio. in Infrastrukturprojekte zu investieren. Damit können wir einerseits die Substanz der bestehenden Anlagen langfristig sichern und andererseits das nachhaltige Wachstum und den Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion sicherstellen.
CO₂-eq ist eine Masseinheit, die zur Vereinheitlichung der Treibhausgaswirkung verschiedener Klimagase verwendet wird. Ein Beispiel: Methan (CH₄) ist 25-mal klimaschädlicher als CO₂. Das Treibhausgaspotenzial von 1 g Methan entspricht deshalb 25 g CO₂eq.